Eigentlich niemanden. Praktisch alle Politiker sind Kollektivisten, die meinen, es sei OK, über andere Leute zu bestimmen, wenn es demokratisch, also über eine Mehrheit entschieden wird. Leider ist auch die Demokratie eine Herrschaftsform – die Herrschaft der Mehrheit über die Minderheit.

Obwohl also am besten gar niemand gewählt werden sollte, könnte man am ehesten noch das kleinere Übel wählen, die Kandidaten der SVP, welche wenigstens im Grundsatz das einzig wahre Menschenrecht gemäss Roland Baader hochhalten: “Das Recht in Ruhe gelassen zu werden.”

Ich befürchte aber, dass unsere Volksvertreter leider auch in Zukunft eine Fülle von Motionen einreichen, welche dazu führen, dass die Gesetzesflut weiter steigt. Für jedes neue Gesetz müssten mindestens zwei bestehende aufgehoben werden oder die Fraktionen dürften höchstens eine begrenzte Anzahl von Motionen einreichen dürfen.

Wir entwickeln uns von einem Rechtstaat (Rule of Law), der alle gleich behandelt, zu einem Anrechtsstaat und weil die Ansprüche der Menschen im Grunde unendlich sind, wird sich der Staat immer mehr ausbreiten, da durch die vielen falschen Anreize und die geschaffenen Institutionen viele Bürger direkt oder indirekt davon profitieren und so natürlich kein Interesse haben, den weiteren Ausbau wenigstens zu stoppen.

Trotzdem werde ich am 18. Oktober die SVP-Liste in die Urne legen, denn das kleinere Übel ist immer noch besser als den übrigen Kollektivisten das Feld zu überlassen.

Nachtrag

„Wer wählen geht, beteiligt sich am schmutzigen Geschäft der Poliitk.“ (Danke an Robert für die Zusendung des folgenden Beitrags.)