Kürzlich brachte die Tagesschau des Schweizer Fernsehens einen weiteren alarmistischen Beitrag zum Kliawandel mit dem Titel „Arktis schmilzt“.

Im folgenden meine E-Mail dazu an die Adressee beanstandung@ombudsstellesrgd.ch:

Missachtung des Sachgerechtigkeitsgebots

Sehr geehrte Damen und Herren

Ich möchte einen Tagesschau-Beitrag beanstanden. Dieser verstosst meiner Meinung nach gegen das Sachgerechtigkeitsgebot.

Leider kommt es immer wieder vor, dass betreffend dem Thema Klimawandel Tatsachen so dargestellt werden, dass eine Alarmstimmung (bewusst?) erzeugt wird.

Zuletzt habe ich dies beim Tagesschau-Beitrag “Arktis schmilzt” vom 7.8.2017 um 19:30 Uhr feststellen müssen (Beitrag 9):
http://www.srf.ch/sendungen/tagesschau/tourismus-hoch-in-der-schweiz-is-auf-den-philippinen

Glücklicherweise gab es zu diesem Beitrag eine Replik der Basler Zeitung u.a. mit folgendem Text:

„Steffen beziffert das Abschmelzen im Radiobeitrag mit 365 Kubikkilometer Eis pro Jahr. Und weil sich darunter niemand etwas vorstellen kann, sagt er, das sei das sechsfache des Eisvolumens in den Alpen.

Der Vergleich mit den Alpen macht nur Sinn, um die Alarmstimmung aufrecht zu halten. Hätte Steffen das Schmelzen nämlich ins Verhältnis zum Eisvolumen von Grönland gestellt, immerhin fast drei Millionen Kubikkilometer, so hätte er zugeben müssen, dass die behauptete Schmelze nur gut ein Zehntel eines Promilles beträgt (0,12 Promille).”

Hier der Text des ganzen Artikels:
http://bazonline.ch/schweiz/groenland-schmilzt-oder-doch-nicht/story/27858967

Von einer Tagesschau, welche von sehr vielen Leuten geschaut wird und auch eine Art Aushängeschild von SRF ist, erwarte ich etwas mehr Gelassenheit bzw. Objektivität und weniger Alarmismus.

Man wird leider den Eindruck nicht los, dass es sich um reine Propaganda handelt, um den Bürger darauf vorzubereiten, dass noch mehr Gesetze für die “Bekämpfung” des Klimawandels nötig sind.

Dazu noch ein Zitat von Roland Baader:

„Die politische Kaste muss ihre Existenzberechtigung beweisen, indem sie etwas macht. Weil aber alles, was sie macht, alles viel schlimmer macht, muss sie ständig Reformen machen, das heisst, sie muss etwas machen, weil sie etwas gemacht hat. Sie müsste nichts machen, wenn sie nichts gemacht hätte. Wenn man nur wüsste, was man machen kann, damit sie nichts mehr macht.“

Ich bitte Sie, die Angelegenheit zu prüfen und danke Ihnen für Ihre Aufmerksamkeit.

Beste Grüsse

Daniel Annen