Kampf gegen Verschwörer

Das Internet ist voll von Fake News. Und nicht wenige fallen darauf herein. Jetzt prüft der Bund, ob er eingreifen soll – und ob es ein Schweizer Gesetz gegen Desinformation braucht.

von Fabian Eberhard

Laura* (34) ist Veganerin, für eine Tierschutzorganisation tätig – und voller Zweifel: Wie kann es sein, dass die Corona-In­fektionen zunehmen, die Spitäler aber leer bleiben? Weshalb müssen wir alle trotzdem Masken tragen?

Mediziner haben Erklärungen ­dafür. Zeitungen schreiben da­rüber. Aber Laura hört nicht auf Medi­ziner. Und erst recht liest sie keine Zeitungen mehr. «Ich glaube, dass uns die Politiker gezielt be­lügen», sagt die junge Frau, die ihren richtigen Namen nicht gedruckt sehen will: «Sie brauchen das Virus, um uns zu manipulieren. Und ihr, die Mainstream-Medien, steckt mit ­ihnen unter einer Decke.»

Um zu verstehen, warum Laura so denkt, muss man in jene digitale Welt eintauchen, in der sie sich seit Monaten mehrere Stunden am Tag aufhält. Auf der Videoplattform Youtube, auf Social Media, beim Messengerdienst Telegram ­haben Geschichten über angebliche Eliten und ihre geheimen Machenschaften Hochkonjunktur.

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Siehe auch:

SONDERSENDUNG: Regierung und Massenmedien wollen die Pressefreiheit verbieten

Von dannen

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