Basierend auf der philosophischen Idee des Libertarismus lehne ich jegliche Zwangsherrschaft gegenüber meinen Mitmenschen ab und will mich für eine freiwillige Schweiz einsetzen.

Was dem Einzelnen moralisch zu Recht verwehrt ist, nämlich das Bestehlen seines Nachbarns, um seine Ziele zu verwirklichen, kann nicht einer Gruppe von Leuten, der sog. Classe politique plötzlich erlaubt werden.

Wenn es überhaupt ein Staatsmonopol geben soll, dann höchstens in Form eines Minimalstaates, der für innere Sicherheit (Polizei), äussere Sicherheit (Militär) und die Rechtssicherheit zuständig ist.

Alle anderen Aufgaben, die im Laufe der Zeit als Staatsaufgaben definiert worden sind, wie z.B. eine obligatorische AHV, eine Zwangskrankenkasse, ein Staatsfernsehen, ein Asylwesen und andere, sind auf freiwilliger und privater Basis zu organisieren. Niemand darf gezwungen werden, solche Aufgaben zu finanzieren.

Leider ist es heute nicht mehr möglich, mit Initiativen und Referenden die Situation merklich zu verbessern, da mittlerweile zu viele Stimmende von den Systemen profitieren und ein Zurück zum Nachtwächterstaat nicht mehrheitsfähig ist.

Es müssen friedliche, neue Lösungen für den Rückbau des Staates gefunden werden.

Der zu Unrecht viel gepriesenen Demokratie stelle ich die Freiheit entgegen. Demokratie funktioniert in einer Gruppe nur, wenn alle Mitglieder mit der Entscheidfindung auf demokratischer Basis einverstanden sind und die Möglichkeit haben, aus der Gruppe auszutreten ohne gleich auswandern zu müssen. So kann dies auf Gemeindestufe durchaus funktionieren, da es unter den Gemeinden (noch) Wettbewerb gibt.

Die Entscheidungshoheit muss zurück auf die kleinste Einheit, am besten zum Individuum als kleinste Minderheit oder wenigstens auf die Stufe Gemeinde. Der Bundesstaat soll daher so klein wie möglich und nötig werden.

Ich betrachte die Staatstätigkeit, wie sie sich heute offenbart, als “old technology”. Sie erinnert eher an “(not so) intelligent design” statt an Evolution und tendiert so zur Negativ-Selektion.

Immer mehr Leute wachen aus ihrem Traum auf und sehen bei Tageslicht, dass es sowas wie einen sozialen Vertrag basierend auf Zwang gar nicht gibt und sprechen so dem Staat seine moralische Legitimation ab.

Willkommen in der Freiheit – sie beginnt zwischen Deinen beiden Ohren!

Von dannen

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