Unter dem Namen „Freunde der Freiheit“ existiert seit Frühling 2015 ein Verein, der die Freiheit als höchstes Gut wieder vermehrt ins Bewusstsein bringen will. Freiheit definiert sich hier als die Abwesenheit von Zwang.

Nach dem Wegfall des eisernen Vorhangs und dem Fall der Berliner Mauer im Jahre 1989 ist klar geworden, dass auch die westlichen Staaten nicht mehr wirklich freiheitlich sind. Mittlerweile versinken alle „Wohlfahrtstaaten“ im Schuldensumpf und ein Ende ist nicht abzusehen. Falls es zu einem Crash kommt, darf das Feld nicht neuen Heilsversprechern überlassen werden, sondern müssen die Leute bereit sein, ihr Leben ohne künstlich geschaffene Autoritäten zu organisieren.

Im Gegensatz zum diktatorischen Sozialismus im Osten leben wir im Westen in einem demokratischen Sozialismus. „Das Wir entscheidet“ ist eine Fiktion und steht im Widerspruch zur individuellen Freiheit. Ein Staatsgebilde, welches im Grunde auf Gewalt basiert, lässt sich logisch nicht legitimieren, wie das schon viele Denker bewiesen haben.

Die horizontale Unterscheidung in links und rechts hat schon lange ausgedient. Besser ist die vertikale Unterscheidung zwischen autoritär (unten) und freiheitlich (oben). Linke sind i.d.R. gesellschaftlich freiheitlich, aber wirtschaftlich autoritär, Rechte hingegen wirtschaftlich freiheitlich, aber gesellschaftlich autoritär. Wir wollen ungeteilte Freiheit und diese geht soweit, wie wir andere in den gleichen Freiheitsrechten nicht einschränken.

Der Verein FdF will in erster Linie Aufklärung betreiben, indem er Anlässe zu diesem Themenkreis organisiert, ähnlich denkende Leute zusammenbringt, in den (sozialen) Medien und in Schulen aktiv ist, Literatur und Videos zum Thema über seine Website bekannt macht oder selber produziert und so schlussendlich das freiheitliche Denken wieder eine Chance bekommt.

Der Wert eines jeden Menschen ist unendlich und solange das Nicht-Agressionsprinzip und das Eigentum an sich selber hochgehalten wird, kann eine friedlichere Welt entstehen.

Freiheit lässt sich nicht verordnen und oft wählen Menschen Sicherheit über Freiheit, was aber dahin führt, dass am Ende beides verloren ist. Der sicherste, aber auch der unfreiste Ort ist ein Gefängnis.

Nur der freie Markt, wo Leute FREIWILLIG Produkte und Dienstleistungen austauschen, macht uns alle reicher. Erwähnt sei hier die entsprechende Kurzformel von Roland Baader: Markt oder Befehl.

Befreien wir uns von der am stärksten verbreiteten Religion auf diesem Planeten, dem Glauben an den STAAT!

Die Zeit drängt. Kürzlich wurde in Deutschland beschlossen, dass Kontrolleure des Mindestlohns mit Schusswaffen ausgestattet werden sollen, ein weiterer Schritt zu einem totalitären Staat.

Daniel Annen, April 2015, dannen@nexline.ch

Von dannen

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