Sie haben eigene Nummernschilder am Auto und zweifeln den Rechtsstaat an. Wer sind die Reichsbürger-Sympathisanten in der Schweiz?

In Bayern wird im Oktober ein Polizist erschossen. In Sachsen-Anhalt kommt es im August zum Schusswechsel zwischen einem Hausbesitzer und der Polizei: In beiden Fällen geht es um die Reichsbürger-Bewegung, welche die Legitimation des Rechtsstaates bestreitet. Die Bundesrepublik sei eine «GmbH», ist eine beliebte Argumentation ihrer Anhänger. Gültig seien die Grenzen des Deutschen Reichs von 1937 und die Weimarer Verfassung.

In Deutschland geht man inzwischen entschlossen gegen die Reichsbürger vor: In sechs Bundesländern fanden vor zwei Wochen Hausdurchsuchungen bei mutmasslichen Mitgliedern einer rechtsextremistischen Vereinigung statt, zu der auch Reichsbürger gehören sollen. Dabei wurden Waffen, Munition und Sprengstoff sichergestellt.

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Mein veröffentlichter Kommentar zum Artikel:

„Ich bezeichne mich als Voluntarist, jemand der findet, dass alle Transaktionen zwischen Menschen auf Freiwilligkeit basieren sollen. Der jetzige Staat basiert leider auf Zwang und lässt sich daher moralisch nicht wirklich rechtfertigen. In den Kommentaren steht, dass Nicht-Staatsgläubige Strassen, Gesundheitswesen und Bildung ablehnen. Dieses Argument greift nicht, denn Voluntaristen, Anarchisten und Libertäre lehnen nicht diese Dienstleistungen ab, sondern die jetzige Organisation dieser Bereiche. Als Minarchist (Minimalstaatler) liessen sich noch am ehesten die Bereiche innere und äussere Sicherheit und die Gerichtsbarkeit als gemeinsamer Nenner definieren. Alle weiteren Bereiche müssten eigentlich schon lange entstaatlicht werden. Man google Hans-Hermann Hoppe & Roland Baader.“