Ab 9:30 Uhr füllten sich zügig die Straßen zwischen dem Brandenburger Tor, Unter den Linden, Friedrichstraße bis hin zur Torstraße.

Es war der Wunsch aller Teilnehmer, einen sonnigen Tag mitzunehmen, nicht nur im Herzen.

Diese Euphorie bekam durch das Verhalten der Polizei sehr schnell erste Dämpfer. Anstatt den Demozug ungehindert starten zu lassen, wurde die erzwungene Eskalationsstrategie aus dem Roten Rathaus pflichtbewusst umgesetzt.

Spätestens gegen 13:00 Uhr war allen anwesenden Menschen auf der Gesamtlänge der Friedrichstraße klar und bewusst – dieser Tag entwickelt sich leider nicht so, wie von Hunderttausenden erwünscht und erdacht.

Bürgermeister Müller und Innensenator Geisel wollten mit ihrer Macht schöne Bilder aus Berlin verhindern. Nicht als Message um die Welt schicken.

Sie wählten den Weg der Provokation. Über Stunden wurden die Menschen an ihrem Grundrecht, sich frei zu bewegen, ihren Unmut über die Corona-Politik der Regierung kundzutun und auf die Straße zu bringen, durch polizeilichen Maßnahmen daran gehindert.

Im Beitrag die ersten Eindrücke des Morgens und des Vormittags.