Das Ende der Geschichte, wie Fukuyama 1992 postulierte, ist zwar nicht gekommen, das Ende der (Welt-)Religionen muss aber unser Ziel werden.

Religionsfreiheit kann heute nur noch darin bestehen, sich von der Religion zu befreien. Die Religion hat keine Aufgabe mehr in einer aufgeklärten Gesellschaft, sondern stiftet nur Unfrieden wie der Dialog der Religionen am 11. September 2001 in New York gezeigt hat.

Ein aufgeklärter und erwachsener Mensch braucht keine Religion, schliesslich glaubt er auch nicht mehr an die vielen anderen Märchen, die seine Reise zum Erwachsenensein begleitet haben. Man legt die Krücke Religion ab, die man eigentlich gar nie gebraucht hätte.

Die historische Bedeutung der Religionen ist natürlich unbestritten. Es gab vor der Chemie auch die Alchemie und vor der Astronomie die Astrologie.

Toleranz im Sinne von Ertragen der Macken seiner Mitmenschen ist durchaus möglich, aber durch seine Macken Privilegien zu fordern und auch zu bekommen, liegt einfach nicht mehr drin.

Zu gross ist die Gefahr weiterer grosser Konflikte auf dem kleinen Schmuckstück Erde am Rande des Universums, welches mittlerweile fast 7 Mia Menschen beheimatet.

Kein Wunder pochen Religiöse auf Religionsfreiheit, denn unter diesem Schutz können sie jeden Unsinn verbreiten und müssen diesen nicht belegen. Sie müssen sich keiner sachlichen Diskussion stellen, wo das bessere Argument gewinnt. Aus dieser Deckung heraus können sie uns Ungläubige umso besser angreifen.

Von dannen

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