Es gab mal in der Gesellschaft eine Art Konsens, wonach es eine Gruppe von Herrschern geben darf, die nach dem Füllen der eigenen Taschen und ihrer Verbündeten sich um das Wohl der Gesellschaft kümmert, also alle etwas von diesen Raubzügen, genannt Steuern abbekommen. Man faselte etwas von einem Gesellschaftsvertrag, der niemand je zu Gesicht bekommen hat, geschweige denn unterschrieben hat. Man dachte, dass es eben eine Herrscherklasse geben muss, da sonst Anarchie in der Interpretation Chaos ausbrechen würde. Anarchie wurde bewusst mit Chaos gleichgesetzt, obwohl Anarchie nichts weiter als Herrschaftslosigkeit bedeutet, im Englischen «Rules but no rulers».
Diese Zeiten sind längst vorbei, da der Staat und die supranationalen Institutionen wie eine EU immer aggressiver gegen die Bevölkerung vorgehen, indem sie uns immer mehr Vorschriften zu geben versuchen und uns immer mehr berauben. Als Stichwort sei hier das Verbrennerverbot infolge des Klimaalarmismus gennant.
Die Geduld der Leute mit «ihren» Regierungen scheint an ein Ende zu kommen.
Schon früh ist mir aufgefallen, wie wir uns hier im Westen zu Recht darüber entsetzen, wie im Islam der Abfall vom Glauben mit dem Tode bestraft wird oder wie in der früheren DDR Leute erschossen wurden, die über die Grenze nach Westen fliehen wollten, aber nicht realisieren (wollen), dass wir hier in «unserer Demokratie» dasselbe tun. Wenn wir das Herrschaftssystem hier im Westen infrage stellen und daraus die Konsequenz ziehen, die Zahlung der Steuern zu verweigern, die das System erst möglich machen, wird am Ende auch hier die Gewalt sichtbar. Natürlich viel subtiler in der Ausübung, aber am Ende genauso tödlich, wenn wir das Ganze bis zum Ende durchspielen. Auch bei uns steht der Abfall vom Glauben an die Autorität eines Staatswesens unter Todesstrafe. Das mag drastisch klingen, aber wehren sie sich mal gegen die Raubzüge des hiesigen Regimes und sie können am eigenen Leib die schlussendliche Bedrohung spüren. Die Polizei ist dann nicht mehr der viel gepriesene «Freund und Helfer» sondern Vollstrecker der Staatsmacht.
Deshalb nennt Larken Rose den Glauben an eine Autorität wie den Staat als die gefährlichste aller Religionen.
Anders gesagt: die Sklaverei wurde nie wirklich abgeschafft, sondern kommt im neuen Gewand der «Steuersklaverei» daher.
There was once a kind of consensus in society that a group of rulers could exist who, after filling their own pockets and those of their allies, would then take care of the well-being of society—so that everyone would receive at least something from these raids, called taxes. People spoke vaguely of a “social contract” that no one had ever actually seen, let alone signed. It was believed that there simply had to be a ruling class; otherwise, anarchy—in the sense of chaos—would break out. Anarchy was deliberately equated with chaos, even though anarchy means nothing more than the absence of rulers, in English often phrased as “rules but no rulers.”
Those times are long gone. The state and supranational institutions such as the European Union have become increasingly aggressive toward the population, constantly attempting to impose more regulations and dispossess us further. One example is the ban on internal combustion engines as a result of climate alarmism.
People’s patience with “their” governments seems to be coming to an end.
Early on, I noticed how we in the West rightly express outrage at how apostasy in Islam can be punished by death, or how in the former German Democratic Republic people were shot for trying to flee across the border to the West—yet we do not realize (or do not want to realize) that we do essentially the same thing here in “our democracy.” If we question the system of rule here in the West and draw the logical consequence of refusing to pay the taxes that make the system possible in the first place, violence ultimately becomes visible here as well. Of course, it is exercised much more subtly—but if we follow the logic through to its conclusion, it is just as deadly. Even here, apostasy from belief in the authority of the state is ultimately punishable by death. That may sound drastic, but try resisting the expropriations of the regime in power, and you may personally experience the final threat. The police are then no longer the much-praised “friend and helper,” but enforcers of state power.
That is why Larken Rose calls belief in authority—such as the state—the most dangerous of all religions.
In other words: slavery was never truly abolished; it merely reappeared in the new guise of “tax slavery.”
Sehr gut analysiert. Nur, was dagegen tun? Dies ist sehr schwierig. Selbst Initiativen werden nicht umgesetzt…