20 Jahre eigentümlich frei – Anlass für eine Bestandsaufnahme
zur Stimme der Freiheit. eigentümlich frei – wo stehen die
libertären Medienmacher? Wo kommen sie her? Wo wollen
sie hin? Für die vorliegende Dokumentation wurde ein
junges Filmteam namens „the objectivists“ damit beauftragt,
ein audiovisuelles Portrait des libertären Magazins ef
zu gestalten. Die Redaktion lieferte dafür ein paar alte
Aufnahmen, teilweise längst vergessene Dokumente aus
der Frühzeit der Zeitschrift, und ließ den Nachwuchs-
Filmemachern ansonsten freie Hand. Denn dies war von
Beginn an das Ansinnen: Keinesfalls wollte der Gründer
und Herausgeber der Zeitschrift, André F. Lichtschlag, das
eigene Tun portraitieren – das sollte und musste von außen
geschehen, mit einem nüchterneren, objektiveren und gerne
auch kritischeren Blick von Unbeteiligten. Lichtschlag
ist am Ende überrascht, wie und wo sich diese fi lmische
Bestandsaufnahme mit dem gleichzeitig vorgelegten, völlig
unabhängig vom Film entstandenen Buch über 20 Jahre
eigentümlich frei deckt, wo sich Parallelen zeigen und wo sie
quer zueinander verlaufen, an welcher Stelle sich Eindrücke
doppeln, ergänzen oder widersprechen. Anders als im Buch
steht der Verleger und Chefredakteur im fi lmischen Zentrum
der Betrachtung. Entstanden ist eine ganz eigene, bunte
Interpretation der Geschichte, des Wesens und des Wollens
eines außergewöhnlichen deutschen Medienprojekts durch
drei dazu passende junge Filmemacher.

Von dannen

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