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Ein paar Gedanken auf die Schnelle aus dem Irrenhaus Erde

Ist denn nicht schon alles gesagt bzw. geschrieben? Was klar ist: Politik bringt nix und kann weg. Ist aber gar nicht einfach, da so viele davon abhängen. Ohne Subventionen, müssten sich viele nach neuen Betätigungsfeldern umsehen. Trotzdem: wenn ich einen kleinen Beitrag dazu leisten kann, muss ich es tun. Politik erzeugt nur Streit und diese Streitbeilegung kostet Geld, Energie und Zeit. Das Grundproblem: Herrschaft über andere auf sehr subtile Weise. Ein riesiges Netz von vermeintlichen Abhängigkeiten. Es gibt kaum Unterschiede zwischen links und rechts, es ist ein Scheinkonflikt, dessen Aufrechterhaltung uns davon abhält, die Probleme selber zu lösen. Jegliche Partei will am Ende Macht über andere oder zumindest deren Geld. NGOs sind GONGOs, government operated non-government organisations, wie kürzlich jemand bemerkte.

Nur werden die Herrschenden niemals freiwillig auf ihre Macht verzichten. Es braucht aber trotzdem keine Revolution, sondern ganz einfach Ungehorsam. Also keine Serafe-Steuer mehr bezahlen, sich überall, wo möglich, dem Zugriff des Staates entziehen. Es gibt Leute, die meinen, ein Minimalstaat wäre die Lösung. Eine Zwischenlösung vielleicht, denn aus einem Minimalstaat ist noch immer ein Maximalstaat geworden. Es ist wie beim Krebsgeschwür, man kann natürlich Teile herausschneiden, aber er wird sich wieder weiter verbreiten. Er muss in seiner Gesamtheit entfernt werden. Der Krebs in unserem Fall ist eben der Glaube an eine Autorität wie den Staat. Autorität im Sinne von Jemand, der etwas besser kann ist natürlich kein Problem, solange man sich dieser Autorität freiwillig anschliesst.

Zu meinen, dass (aus-)gewählte Abgeordnete bzw. Parlamentarier besser wissen, was für den Einzelnen nötig und richtig ist, grenzt schon fast an Geisteskrankheit. Immer wieder wird die Hoffnung geschürt, dass es mit diesen Kandidaten diesmal klappen wird, obwohl ein Blick in die Geschichte doch eindeutig zeigt, dass es so noch nie mit Frieden auf lange Sicht geklappt hat.

Verkauft wird uns das natürlich immer mit der Frage, wer sich denn um die Armen kümmert. Ja wer denn? Natürlich jeder Einzelne, wenn er kann und willens ist. Diese immer beschworene Solidarität setzt aber Freiwilligkeit voraus. Wenn man sieht, wieviel Spendengelder ausserhalb der Politik in einem Jahr zusammenkommen, muss man sich keine Sorgen machen. Die meisten Menschen wollen wirklich Bedürftigen helfen, wenn sie können.

In den letzten Jahren ist das Vertrauen in die Politik gesunken und das ist natürlich eine sehr gute Entwicklung. In Deutschland wurden während der Plandemie Masken für 6 Mia. Euro durch den Staat beschafft. Wer da an diesen Geschäften alles zusätzlich die hohle Hand gemacht hat, wird wohl für immer ein Rätsel bleiben.

Gerade jetzt wird wieder die Bedrohung durch Russland täglich gebetsmühlenhaft verkündet. Die Rheinmettall-Aktionäre freuts. Der Kurs der Aktie stieg im ersten Halbjahr von 600 auf 1’800 Euro! Krieg oder die Vorbereitung dazu lohnt sich. Man muss sich daher nicht wundern, dass die Kriegstrommel auf fast allen Kanälen ertönt.

Der Glaube, dass Russland Interesse hätte, Europa ausserhalb der Ukraine anzugreifen, ist mehr als lächerlich. Putin hat schon 2022 klar dargelegt, was es für ein Ende des vom Westen über die Jahre provozierten Krieges braucht. Der Westen möchte natürlich aus verständlichen Gründen nicht das Gesicht verlieren und hält mit weiteren Waffenlieferungen den Konflikt am Köcheln. Dabei: ist es denn wirklich wichtig, ob der Osten der Ukraine von der ukrainischen Bande oder der russischen beherrscht wird? Ich finde, dass immer mehr Kriegsopfer dies nicht wert sind.

Ohne Staaten gäbe es keine Kriege. Nur Staaten können durch das Zentralbankgeld solche finanzieren. Wie hoch waren noch gleich die Schulden der USA? Aktuell sind es gut 37’000’000’000’000 Dollar. Infolge der kürzlich beschlossenen BBB (Big Beautiful Bill) kommen nochmals 7 Billionen dazu. Ohne BBB sind das pro Bürger $108’000, pro Steuerzahler $323’000.

Auch Frankreich hat einen Sparkurs angekündigt, der aber die Kosten für Verteidigung auslässt.

(Fortsetzung folgt…)

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